In der Nacht vom 20.10.2017 kam es auf dem Gelände des Abfallentsorgungsbetriebes Hackl in Wulkaprodersdorf zu einem Großbrand. Mehr als 800 Feuerwehrleute waren im Einsatz, dabei wurden auch zwei Feuerwehrmitglieder verletzt.

Nach dem Bericht des Kuriers entwickelte sich das Feuer zu einem richtigen Inferno. Nach Angaben der Landessicherheitszentrale Burgenland waren in der Nacht auf Samstag 17 Feuerwehren mit rund 180 Feuerwehrleuten und 42 Fahrzeugen an Ort und Stelle im Löscheinsatz. Da sich der Einsatz sehr langwierig gestaltet wurden noch mehr Einsatzkräfte zum Großbrand angefordert.

Auch der Bezirk Oberpullendorf kam zur Hilfe

Während des Atemschutzleistungsbewerbes in Piringsdorf wurden die Feuerwehren des Bezirkes Oberpullendorf von der Einsatzleitung Wulkaprodersdorf angefordert. Es würden Atemschutzgeräteträger, Stromerzeuger und Tragkraftspritzen benötigt werden.
Bezirksfeuerwehrkommandant Martin Reidl alarmierte auf dies folgende Wehren des Bezirkes um den Kameraden im Norden zur Hilfe zu eilen:

Weppersdorf
Horitschon
Steinberg
Oberpullendorf
Kalkgruben
Kobersdorf
Deutschkreutz
Neutal
Lutzmannsburg
Unterpetersdorf
Draßmarkt
Lockenhaus
Ritzing

Die Kameraden Manuel Borbely, Günther Toth, Roman & Christian Maszlovits, Matthias Weber, Michael Plöchl und Andreas Gruber packten alles Notwendige in das Kleinlöschfahrzeug und machten sich auf den Weg zum Treffpunkt, welcher zuvor vom Bezirksfeuerwehrkommando Oberpullendorf bekannt gegeben wurde.
Unsere Aufgaben in Wulkaprodersdorf waren die Bereitstellung eines Atemschutztrupps durch Christian Maszlovits, Michael Plöchl und Andreas Gruber für die Brandbekämpfung.
Herstellung der Wasserversorgung mittels Tragkraftspritze durch Günther Toth, Roman Maszlovits, Manuel Borbely und Matthias Weber.
Die Eindrücke vor Ort waren gigantisch. Tonnen von Müll standen im Vollbrand, hunderte von Feuerwehrfrauen und Männer mit erschöpften Gesichtern kamen und gingen wieder unter schweren Atemschutz in die Hallen des Entsorgungsbetriebes. Die danebenliegende Bahnstrecke wurde gesperrt. Das Rote Kreuz versorgten die Feuerwehrleute mit Essen und Trinken. Kilometerlange Schlauchleitungen quer über Äcker und Felder. Dutzende Fahrzeuge liefen auf Hochtouren um die Wasserversorgung sicherzustellen.
Das Feuerwehr eine Gemeinschaft ist, wird erst bei solchen Großeinsätzen deutich. Jeder hilft jedem. Bekannte Gesichter aus dem ganzen Burgenland.
Nach mehreren Stunden im Einsatz konnte der Bezirk Oberpullendorf um 22:30 abrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen. 

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