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Einsatzserie Sommer 2019

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Der heurige Sommer hat die Feuerwehr Lutzmannsburg auf Trab gehalten. Vom 17. Juni bis zum 25. August rückten die Florianijünger zu 22 Einsätzen aus.

Von ein paar einfachen Kanalgebrechen im Ortsgebiet von Strebersdorf und Lutzmannsburg, über einige Fahrzeugbergungen bis hin zum Hochwasser war alles dabei.

Leider gibt es auch Einsätze die dramatischer sind. Am 20. Juni rückte die Feuerwehr zu einer Menschenrettung aus. „Türöffnung: Person in Notlage!“, so die Alarmmeldung. Leider konnten die Einsatzkräfte von Polizei, Notarzt und Feuerwehr nichts mehr für die Person tun. Sie verstarb am Einsatzort.
Solche Einsätze können auf die Substanz der Feuerwehrmitglieder gehen. Belastende Momente die ihre Spuren hinterlassen. Um solche Einsätze psychisch gut verarbeiten zu können, stehen der Feuerwehr sogenannte PEERs zur Verfügung, die angefordert werden können und psychologische Betreuung anbieten.

Hochwasser Sommer 2019
Die starken Regenfälle am 24. und 25. August forderten die Mitglieder der Feuerwehr Lutzmannsburg. In wenigen Stunden mussten zahlreiche Einsatzadressen abgearbeitet werden. Pumparbeiten, Sicherungsdienste sowie Patrouillenfahrten wurden durchgeführt.

Sind Sie für das nächste Hochwasser gerüstet?
Nein? Dann ist jetzt die richtige Zeit dafür.
Schon kleine Hilfsmittel können große Schäden verhindern: Eine kleine Tauchpumpe mit ausreichend Schlauchmaterial, Verlängerungskabeln, ein paar Besen und Wasserschieber sowie passende Gummistiefel sollte jeder Haushalt besitzen. Wenn Wasser in den Keller eindringt, kann schnell mit den ersten Maßnahmen begonnen werden. Bereits gefüllte Sandsäcke auf Lager zu haben schadet nie.

Sollten Sie die Situation alleine nicht bewältigen können, dann rufen Sie unverzüglich die Feuerwehr über den NOTRUF 122. Bedenken Sie aber, dass die Feuerwehr nicht überall gleichzeitig sein kann. Es kann zu Wartezeiten kommen.
Hier bewähren sich die eigenen Pumpen und Zubehörgegenstände. Wenn ich selbst nichts zum Eigenschutz besitze, muss ich zuschauen wie mein Hab und Gut vom Wasser zerstört wird.

Um der Bevölkerung helfen zu können müssen verschiedenste Investitionen getätigt werden. Pumpenankäufe und Wartungen kosten aber viel Geld.
Die Feuerwehr Lutzmannsburg bedankt sich bei allen Spendern, die die Feuerwehr finanziell unterstützen!

Spenden an die Feuerwehr steuerlich absetzbar!
Wir möchten in Erinnerung rufen, dass Spenden an die Feuerwehr steuerlich absetzbar sind und über den Steuerausgleich geltend gemacht werden können.
 
Was muss ich dafür tun?
Eigentlich nicht sehr viel – Sie möchten spenden? Sehr gut!
Überweisen Sie Ihren Spendenbetrag einfach per Erlagschein oder Onlineüberweisung an das Konto der Feuerwehr Lutzmannsburg. IBAN: AT93 3304 8000 0000 1123 BIC: RLBBAT2E048

Geben Sie bitte im Verwendungszweck Ihr Geburtsdatum und Ihren vollständigen Namen an. Die Feuerwehr leitet die Daten Ihrer Spende an das Bundesministerium f. Finanzen weiter.

Herzlichen Dank!

Ihre FEUERWEHR Lutzmannsburg

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Einsatzmonitor hat sich bewährt

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Seit knapp zwei Jahren hat die Feuerwehr Lutzmannsburg einen Einsatzmonitor für den Einsatzbetrieb und Alarmierungsbetrieb in Verwendung.

Seit in Betriebnahme des Systems, welches aus einer speziellen Software und Hardware besteht, konnte die Alarmierung der Feuerwehrmitglieder verbessert werden. Ein großer Nutzen dabei ist die schnellere Erreichbarkeit unserer Feuerwehrmitglieder, die ab einer Alarmierung in Sekundenschnelle eine Antwort an den im Feuerwehrhaus angebrachten Einsatzmonitor senden können. „JA" ich komme zum Einsatz oder „Nein" bin leider nicht greifbar.

Die Alarmierungen und Rückmeldungen erfolgen mittels Handyapplikation. Als Ausfallsebene steht selbstverständlich das herkömmliche SMS Tool zur Verfügung. Auch die Antworten der Mitglieder können per SMS an den Einsatzmonitor retourniert werden. Das speziell dafür konstruierte System erkennt die TelefonNr. des Feuerwehrmitgliedes und weißt es seinen Stammdaten zu.

So können wir auch die verschiedensten Ausbildungsstufen der Mitglieder zuweisen und dem Einsatzleiter vor Ort schnell und vor allem zuverlässig wichtige Informationen für den anstehenden Einsatz zukommen lassen.

Zum Beispiel weiß der Einsatzleiter sofort nach den Rückmeldungen der Einsatzmitglieder, wie viele Feuerwehrleute kommen zum Einsatz. Wie viele Atemschutzträger stehen mir zur Verfügung und wie viele C-Fahrer sind verfügbar.

Also alle wichtigen Informationen auf einem Blick.

Was uns besonders freut ist, dass das gesamte System von uns selbst geplant, konfiguriert und installiert wurde. Lediglich musste ein Einplatinen-Computer um rund 50 Euro angekauft werden.

 

Sehr gute Zusammenarbeit und Einsatzkoordination mit der Feuerwehr Frankenau möglich!

Seit eineinhalb Jahren hat die Feuerwehr Lutzmannsburg eine Ausrück-Kooperationen mit der Feuerwehr Frankenau bei Brandmeldealarm-Einsätzen im Thermengebiet Lutzmannsburg.

Hierbei hilft uns das Einsatzmonitor-System bei der Koordinierung im Einsatzfall. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Frankenau bekommen die Einsatzmeldung genauso über die Handy-Applikation und melden „JA" oder „Nein" zurück.

Der Einsatzleiter Lutzmannsburg sieht die Rückmeldungen der Einsatzkräfte aus Lutzmannsburg und Frankenau gebündelt im Feuerwehrhaus Lutzmannsburg und kann gegebenenfalls erste einsatzrelevanten Entscheidungen treffen.

Das System des gemeinsamen Ausrückens und des Einsatzmonitors hat sich bewährt und wird von uns stetig weiter entwickelt.

Das Ortsfeuerwehrkommando Lutzmannsburg bedankt sich bei den Mitgliedern der Feuerwehr Frankenau für die gute Zusammenarbeit und freut sich über weitere Übungen und gemeinsame Aktivitäten.

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Neue Helme in den Dienst gestellt

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Die Feuerwehr Lutzmannsburg hat im Zuge einer Gruppenübung zehn neue Einsatzhelme vom Typus Dräger HPS 7000 pro in den Dienst gestellt.  
 
Die neuen Helme dienen zum besseren Schutz unserer Atemschutzträger, die bei einem Brand für Sie ins Gebäude vordringen und die gefährliche Brandbekämpfung gezielt durchführen.  
 
Die Helme verfügen über spezielle Eigenschaften, die der Feuerwehrfrau und Feuerwehrmann das Arbeiten im Einsatz erleichtert. Mittels eingebauter Helmtaschenlampe und einer zusätzlich angebrachten Seitentaschenlampe ist die Sicht in einem verrauchten Brandobjekt besser möglich. 
Zwei Visiere zum Schutz der Augenpartie ermöglichen das sichere Arbeiten auch im technischen Einsatz. 
 
Die Stützpunktwehr Lutzmannsburg bedankt sich bei Ihnen liebe Ortsbevölkerung von Lutzmannsburg. Ohne Ihre Unterstützung und ohne der Gemeinde wäre der Ankauf nicht möglich gewesen. 
Ein herzliches Dankeschön! 
 
DEINE Gemeinde braucht DICH – Komm zur FEUERWEHR 

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Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Frankenau

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Am Freitag, 24.05.2019, festigten die Feuerwehren Lutzmannsburg und Frankenau gemeinsam bei einer Atemschutzschulung und -übung ihr Wissen.
Seit über einem Jahr wird die Feuerwehr Frankenau bei Brandmeldealarmen im Thermengebiet Lutzmannsburg automatisch mitalarmiert. So rücken Lutzmannsburg und Frankenau gemeinsam zum Einsatz aus und unterstützen sich gegenseitig.

Um gut miteinander arbeiten zu können, sollten sich die Kameraden nicht nur perönlich kennen, sondern müssen den Ausbildungsstand und die Gepflogenheiten im Einsatz des jeweils anderen kennen.
Bekanntlich gibt es viele Wege nach Rom, und so auch im Feuerwehrwesen. Jede Feuerwehr arbeitet und bildet seine Mannschaft ein wenig anders aus. Damit im Einsatz alles klapt, muss geschult und geübt werden.
Das Ziel der Feuerwehren Lutzmannsburg und Frankenau ist es, noch enger zusammenzuwachsen und die Ausbildung beider Wehren in ein gemeinsames Schema zusammenzufügen. So profitieren beide Wehren davon und können auf eine gut ausgebildete Mannschaft stolz sein.

Sie möchten uns hierbei unterstützen?
Gerne - Treten Sie der FEUERWEHR Lutzmannsburg bei. Unsere Truppe braucht Mitglieder!

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns einfach an:
Kommandant Manuel BORBELY: 0664 143 74 82

oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

+++ Unsere FREIZEIT für Ihre SICHERHEIT +++

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Inspizierung 2019

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 Ein Fixpunkt im Arbeitsjahr der Abschnittsstützpunktwehr Lutzmannsburg ist die jährlich gesetzlich vorgeschriebene Inspizierung.

Dieses Jahr inspizierte zum zweiten Mal Bezirksfeuerwehrinspektor BR Gerald Schmidt vom Bezirksfeuerwehrkommando Oberpullendorf die Stützpunktfeuerwehr.
Im Zuge einer Feuerwehr-Inspektion werden nicht nur die Gerätschaften und die Ausrüstung der Feuerwehr unter die Lupe genommen, sondern auch die Mitglieder. Der Ausbildungsstand, die persönliche Schutzausrüstung und natürlich auch der Kommandostab, der für die Führung der Feuerwehr verantwortlich ist, wurden überprüft.

Nach den Formalitäten und dem Formalexerzieren bewiesen die Kameraden bei einer Brandeinsatzübung ihr Können.

Ausgangssituation:
Durch einen Defekt in der Elektroanlage im Thermenhof Lutzmannsburg wurde ein Brandmeldealarm in der Pension ausgelöst. 

Die Feuerwehr Lutzmannsburg rückte daraufhin mit drei Fahrzeugen aus und Einsatzleiter OBI Manuel Borbely erkundete die Lage vor Ort. Nach Kontrolle der Brandmeldezentrale und Nachschau mit Hilfe der Brandschutzpläne konnte der ausgelöste Brandmelder schnell gefunden werden.
Im Kellerbereich der Pension konnte Rauchschwaden festgestellt werden und Ortsfeuerwehrkommandant Borbely erhöhte die Alarmstufe auf B2 und bestätigte somit einen Brand.
Die Mannschaft des anfrahrenden Rüstlöschfahrzeuges und Kleinlöschfahrzeuges konnten aufgrunddessen bereits erste Maßnahmen setzen und rüsteten sich mit schwerem Atemschutz aus.
Das Kleinlöschfahrzeug stellte die Wasserversorgung zum Rüstlöschfahrzeug sicher und stellte einen Atemschutzreservetrupp.

Ein Pensionsgast irrte umher und suchte einen Angehörigen. Der bereits fertig ausgerüstete Atemschutztrupp suchte mittels Wärmebildkamera den Keller auf Personen ab und versuchte zeitgleich den Brand einzudämmen. Kurze Zeit später meldete der Atemschutztrupp, bestehend aus Martin Hirt, Christian Maszlovits und Andreas Gruber, dass eine bewusstlose Person im Kellerbereich gefunden wurde.
In der Zwischenzeit breitete sich der Brand über die Fassade auf das Erdgeschoss aus. Die Mannschaft des Kleinlöschfahrzeuges erhielt daraufhin den Einsatzbefehl den Fassadenbrand zu löschen und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.

Der bewusstlose Pensionsgast wurde durch den Atemschutztrupp ins Freie gerettet und der Rettung übergeben. Danach konnte rasch Brand aus gegeben werden.

Bei der anschließenden Abschlussbesprechung wurde der Feuerwehr sozusagen ein Zeugnis ausgestellt. Bezirksfeuerwehrinspektor Gerald Schmidt ist mit der Motivation und der Einsatzübung der Feuerwehr Lutzmannsburg zufrieden, jedoch ist nach oben noch Luft vorhanden.

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